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„Das Vergrabene in Keller“ - Ausstellung in Berlin
Am 09. März wird in der Galerie playing with eels in Berlin die Ausstellung von Alexander Keller, einem jungen Künstler russlanddeutscher Herkunft, eröffnet. In der Ausstellung „Das Vergrabene in Keller" zeigt der 23-jährige Maler und Bildhauer einige seiner geheimnisvollen Ölgemälde. Die Vernissage beginnt um 19. Uhr und wird von der Band „Leto“ begleitet. DIe Ausstellung dauert vom 10. März bis 12. April. Der Eintritt ist frei.
Über den Künstler: Erinnerungen aus der Kindheit verflochten mit den Geschehnissen der Gegenwart finden ihren Platz auf den Leinwänden und Skulpturen des jungen Künstlers Alexander Keller.
Der Künstler stammt aus einer kleinen, aber sehr alten und historischen bedeutenden Stadt Samarkand in Mittelasien. Mit 16 Jahren ist er mit seiner Familie nach Deutschland gezogen. Anfang eines neuen Lebens im fremden Land war ein Anlass, sich mehr und mehr der Kunst zu widmen. Erst mit 19 begriff er, dass die Visualisierung der einzige Weg war, sich von den ihn verfolgenden Depressionen zu befreien. Seitdem ist seine Kunst zu einem besten Heilmittel geworden.
Der zerrissene Himmel ist dabei ein treuer Begleiter und gleichzeitig ein Teil der personifizierten Albträume, die ihn an manchen Stunden besuchen. Die Stunden, die wie die Sekunden schlagen. Die Sekunden der Albträume und gleichzeitig die Sekunden der Befreiung von einem unbekannten und unbenannten Gefühl.
Seine Gemälde und Skulpturen sind keineswegs Produkte des Eindruckes von globalen Themen, sondern eher subjektive Widerspiegelungen.
Die Ausstellung wird in der Galerie playing with eels vom 10. März bis 12. April gezeigt. Dir Vernisage findet am 09. März um 19 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.
Adresse: Urbanstr. 32, 10967 Berlin. Öffnungszeiten: Mo. – Sa. von 12:00 bis 20:00 Uhr
Die sowjetische Arbeitsarmee: wie war es? Ein Gedenkbuch steht kurz vor der Veröffentlichung.
2012 jährt sich zum 70. Jahrestag der Verordnung des staatlichen Verteidigungskomitees der UdSSR unter der Nummer 1123 s.geh. "Über den Einsatz deutscher Umsiedler im Einzugsalter von 17 bis 50 Jahren in der Arbeitsarmee". Das war der Beginn der Massenmobilisierung der Russlanddeutschen in die Arbeitsarmee. Diese geheime Verordnung vom 10. Januar 1942 sah vor, dem NKWD (dem Volkskommissariat des Innern) 45 Tausend deutscher Umsiedler für die Holzfällerarbeiten und 35 Tausend - für den Bau zweier Fabriken am Ural einzuteilen und weitere 40 Tausend Menschen dem damaligen Verkehrsbauamt für den Bau neuer Eisenbahnstrecken zur Verfügung zu stellen.
Zum 70. Jahrestag der Massenmobilisierung der Deutschen in die Arbeitsarmee bereitet der Internationale Verband der Deutschen Kultur mit der Unterstützung des deutschen Innenministeriums einen Gedenksammelband zur Veröffentlichung vor.
Das Gedenkalbum erscheint in deutscher und in russischer Sprache und ergänzt das Projekt „Fortjagen muss man sie” – Zeitzeugen und Forscher berichten über die Tragödie der Russlanddeutschen.“ (hrsg. 2011)
Besitzen Sie eines dieser wertvollen historischen Dokumente und möchten es für das Gedenkalbum zur Verfügung stellen, senden Sie diese bitte entweder eingescannt per e-Mail an Olga Silantjewa unter osilanteva@martens.ru oder per Post in Kopie an die Moskauer Adresse der Zeitung PLZ 119435 Москва, Малая Пироговская, 5, МСНК, auch hier auf den Namen der Moskauer Kollegin Olga Silantjewa.
rusdeutsch.eu
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Veranstaltungsreihe „Russlanddeutsche Kultur im Film, Literatur und Theater - heute“
Anlass zu dieser Veranstaltungsreihe ist der 30. Geburtstag des Deutschen Dramatischen Theaters in Temirtau/Almaty. 1980 entstand nach einer 40-jährigen Zwangspause das erste deutschsprachige Theater in der Sowjetunion, nach dem 1941 die Theater in Odessa und Engels schließen mussten.
Die grundsätzliche Frage, die sich dabei stellt ist, was ist russlanddeutsche Kultur und gab es sie im 20. Jahrhundert, insbesondere nach dem Krieg? Gab und gibt es Interesse an der Kultur der Russlanddeutschen? Welche Formen kann die Auseinandersetzung mit dieser Minderheit in Medien der Kunst geben?
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